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Was war los in Staufen und Leonberg?

Oft in den Medien zitiert, sind diese Vorkommnisse jedoch eine Nadel im Heuhaufen. In manchen Bodenformationen findet man Gips-Keuper-Schichten, so auch in Staufen. Dort war eine tief liegende Grundwasserschicht angebohrt worden, die unter hohem Druck stand. Das in die darüber liegende Gips-Keuper-Schicht hochschießende Wasser bewirkte eine chemische Reaktion mit dem Keuper, der sich in Gips verwandelte und bis zu 60 Prozent an Volumen zunahm.

Erhebliche Bodenhebungen waren Folge. Eine sofortige fachgerechte Isolierung des Keupers gegen die Wasserschicht hätte die Schäden an den Bauwerken in Staufen verhindert.

Anders war die Situation in Leonberg. Dort ist durch eine Bohrung Kurzschluss zwischen zwei Grundwasserhorizonten verursacht worden, und die obere Grundwasserschicht entleerte sich großteils in die untere. Bodensenkungen und Rissbildung an Gebäudeteilen waren die Folge. Die Schuldfrage hier ist noch ungeklärt.

Bisher entstanden so an zwei Bauvorhaben Schäden, die durch die Medien gingen. Zur Vermeindung solcher Situationen wurden von den zuständigen Behörden so genannte Bohrtiefenbegrenzungen eingeführt, die den Kontakt mit diesen Bodenarten und somit auch Schäden ausschließen.