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Auch ohne staatliche Förderung: Ihre Erdwärmeheizung amortisiert sich nach spätestens 10 Jahren

Fossile Energiequellen werden immer teurer

Bernhard von Cotta

In den beiden letzten Jahrzehnten sind die Preise für fossile Energieträger stetig gestiegen. Fossile Rohstoffe, wie Kohle, Öl und Gas, werden in der Regel importiert. Das impliziert Millionen Transport-Kilometer in der gesamten Welt! Jede Krise, ob nah oder fern und egal von welcher Tragweite, wird von der einschlägigen Industrie als Anlass für Preiserhöhungen genutzt.

Das war vor 150 Jahren noch anders. Aber schon Mitte des 19. Jahrhunderts schrieb der Freiberger Geologieprofessor von Cotta:

"Sollten einst... die Wälder überall stark gelichtet und die Kohlenlager erschöpft sein, so ist es wohl denkbar, dass man die Innenwärme der Erde sich mehr und mehr dienstbar macht, dass man sie ... zur Oberfläche leitet und zur Erwärmung der Wohnungen oder selbst zur Heizung von Maschinen verwendet. Man wird freilich nicht früher allgemein und mit Vortheil zu dieser … Wärmequelle greifen, bis ein empfindlicher Mangel an Brennmaterial dazu nöthigt; dann aber bleibt die Wärme der Mutter-Erde eine sichere letzte Zuflucht."

Peak Oil; Der Höhepunkt weltweiter Ölförderung ist längst überschritten

Verschiedene internationale Studien haben gezeigt, dass der Höhepunkt der weltweiten Ölförderung längst überschritten ist. Auch die Hubbert-Kurve veranschaulicht das sehr deutlich.

Die weltweite Ölförderung sinkt bereits jährlich um 6,7%. Das haben führende Erdöl-Organisationen, wie auch die Internationale Energieagentur festgestellt. Gleichzeitig steigt aber der Welt-Verbrauch an Energie allen Prognosen nach drastisch.

Ferner gilt als wahrscheinlich, dass sich die Abnahme der Förderleistung noch stärker beschleunigen wird, da die Hubbert Kurve z.B. nicht berücksichtigt, dass sich die so genannte Nettoenergie (Verhältnis von für die Ölförderung aufgewendetem, zu gewonnenem Öl) wesentlich verschlechtert.

Die von David Murphy modifizierte Glockenform der Hubbert Kurve berücksichtigt daher den steigenden Einsatz von Erdöl für den Förderaufwand.

NetHubbertCurve Bildquelle: www.theoildrum.com

Diese Entwicklung wirkt sich natürlich weltweit auf die Energieverbraucher aus, und jede Regierung, die es sich leisten kann und verantwortlich handelt, sucht und forciert Alternativen.

Die Bundesregierung wirkt der beschriebenen Entwicklung mit einer deutlichen Verschärfung der Richtlinien für den Neubau (EnEv 2010) entgegen und setzt eine ideale Isolierung sowie den Einsatz alternativer Energien als Grundlage in jedem Neubau voraus. Nach Verlautbarungen der Bundesregierung wird sie die Regelungen künftig weiter verschärfen und die Anforderungen erhöhen.

Die Erdwärmeheizung, betrieben mit oberflächennaher Geothermie, wird noch stärker als betriebskostengünstige Heizungsanlage in den Fokus von Gebäudebesitzern rücken, da oberflächennahe Erdwärme sich ständig durch Sonneneinstrahlung und Sickerwasser erneuert, jederzeit und fast überall verfügbar ist und die Betriebskosten der Gebäudeheizung auf einem unschlagbar niedrigen Level hält. Alle diese Gründe sorgen natürlich auch für einen gesteigerten Wert der Immobilie.

Nach wenigen Jahren: Sie heizen mit einem Bruchteil üblicher Energiekosten

Jede Heizung kostet Geld. Nicht nur bei der Anschaffung, sondern vor allem im Betrieb. Und die Investitionskosten einer Erdwärmeheizung sind wegen der Bohrkosten auf jeden Fall höher als die einer leistungsgleichen konventionellen Verbrennungsheizung. Aber sehen wir genauer hin.

Wir betrachten hier mal beide Kostenarten im Vergleich zu einer Gasheizung für ein normales Einfamilienhaus, 130 m² Wohnfläche und Warmwasserversorgung für vier Personen.

Der Energiebedarf ist folgender:

Investitionskosten

Investitionskosten

Die Investitionskosten für eine Gasheizung: 7.500 €
Die Investitionskosten für eine Erdwärmeheizung inkl. Bohrungen: 17.000 €

Fazit Investitionskosten: Kurzfristig gerechnet kostet eine Gasheizung scheinbar ca. 55% weniger als eine Erdwärmeheizung.

Betriebskosten

Betriebskosten

Die Betriebskosten für eine Gasheizung: 1.400 € pro Jahr
Die Betriebskosten für eine Erdwärmeheizung: 675 € pro Jahr

Fazit Betriebskosten: Langfristig gerechnet betragen die Kosten einer Gasheizung real weit mehr als 52% als die einer Erdwärmeheizung. Und die Erdwärmeheizung amortisiert sich in der Regel schon ab ca. fünf Jahren.

Was sagt uns das?

Im Vergleich kostet die Investition in die Wärmepumpe 9.500 € mehr als die in eine Gasheizung.
Im Vergleich spart die Erdwärmepumpe pro Jahr 725 € gegenüber einer Gasheizung.

Wie rechnet sich das?

Wie rechnet sich das?

Der Betreiber einer Erdwärmeheizung spart schon ab der ersten Betriebsstunde. Er bezahlt nur den Arbeitsstrom der Wärmepumpe mit ca. 675 € pro Jahr. Die Energie Erdwärme liefert ihm Mutter Erde 100 Jahre lang zum Null-Tarif. Deswegen wird sich seine Erdwärmeheizung gegenüber der Gasheizung nach ca. zehn Jahren und gegenüber einer Ölheizung schon nach ca. fünf Jahren amortisiert haben.

Wie rechnet sich das?

Ab diesem Zeitpunkt hat der Betreiber einer Erdwärmeheizung den also nur scheinbar hohen Invest wieder eingespielt, und er spart und spart und spart...